Mauer = Leinwand

Graffiti-Künstler freuen sich über jede Wand, die sie verwandeln dürfen. Besonders beliebt sind Orte an denen sich viel bewegt oder Objekte, die sich bewegen, wie Züge oder LKW’s. Denn eine der wichtigsten Motivationen des „Sprühens“ ist die Mitteilung an möglicht viele Menschen.

Bezeichnend für Grafitti ist, dass sie nicht darauf angelegt sind ewig zu bestehen. Sie sind eher kurzlebig. Das liegt zum Teil daran, dass ein Graffito ständig von einem andren überlagert wird. Andereseits werden Grafitti in der Öffentlichkeit nicht als Bereicherung der urbanen Umgebung gesehen, sondern viel mehr als Vandalismus.

Die East Side Gallery ist ein gutes Beispiel für gelungene Graffiti. Sie waren vor dem Mauerfall ein Symbol der Hoffnung und des Widerstandes. Nach dem Fall sind sie mahnenede Zeugnisse und Touristenmagnete!

Der öffentliche Raum braucht Graffiti als Ventil für eine Subkultur, die nicht nur Mode und Sprache (Hip Hop, Punk) beeinflusst, sondern auch Politik und Gesellschaft kritisiert. Es müssen Flächen für Künstler zur Verfügung gestellt werden! Anbieten würden sich hierfür sämtliche Bauwerke, deren Abriss bereits geplant ist!!!


 
 
 

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