Archiv der Kategorie ‘Neue Artikel‘

 
 

Ritter, Tod und Teufel

Ein rätselhaftes Werk von Albrecht Dürer!

Ritter, Tod und Teufel ist einer der drei Meisterstiche Albrecht Dürers.
Wie auch andere Stiche des Künstlers zeichnet sich dieses Bild durch eine Vielzahl von Symbolen aus der Ikonographie aus.

Wer ist Juan Gris?

Juan Gris war einst ein Rivale von Picasso. Beide eiferten neben Georges Braque um die Prägung des Kubismus. Dadurch entstand eine Kleine Schule des genannten Kunststils, der sich aus der Geschichte der Modernen Kunst nicht wegdenken lässt.

Das Werk von Juan Gris kann man hier kennenlernen!

Gustave Courbet: real, tabulos!

Courbet ist ein Meister der Provokation. Mit seiner ungeduldigen Pinselführung dokumentiert er Gefühle und Stimmungen, frei von allen ideologischen Zwängen, selbstbewusst und sicher. Als einer der Väter des Realismus zeigt er uns, dass dieser Stil sich in erster Linie der Wahrhaftigkeit verpflichtet fühlt: Ein Akt erzählt die Geschichte eines Körpers, Ein Portrait lässt uns in den Menschen hineinschauen und ein Stillleben verliert seine Starre.

Man fragt sich, wer möge sich bei Courbet was abgeguckt haben? Sicher ist, dass sowohl Monet als auch Cézanne und sogar Van Gogh im Werk Courbets gute Vorlagen fanden. Weiterhin gilt Gustave Courbet als Vorläufer des Impressionismus.

Wer sich den großen Meister aus der Nähe betrachten möchte, sollte nach Frankfurt fahren und dort die Ausstellung „COURBET. EIN TRAUM VON DER MODERNE“ besuchen.  Wer es eilig hat kann sich in der Galerie umsehen.

Ägypten: All inklusiv!

Das Alte Ägypten ist eine Welt oder gar ein Universum für sich. Dieses „Thema“ wird einige hundert Artikel verschlingen bis es einigermaßen akzeptabel bearbeitet ist. Kleine Häppchen für Ägypten-Hungrige liegen bereit:

Nubien (Unterägypten, im heutigen Sudan)
Reich von Kusch | Pyramiden von al-Kurru | Pyramiden von Nuri

Karnak (der größte Tempelkomplex Ägyptens)
Tempel des Chons | Tempel des Amun-Re mit der Roten Kapelle

Ramses II.
Portrait des Pharaos | Ramesseum | Abu Simbel

Ramses III.
Portrait des Pharaos | Medinet Habu

Echnaton
Portrait des Pharaos | Gem-pa-Aton (Karnak) | Amarna

Antike in Griechenland

Griechenland
Antike in Griechenland
Griechische Kunst
Venus von Milo

Madrid: Starker Auftritt!

Sehenswürdigkeiten von Madrid:

Plaza MayorPlaza de España
Tempel von Debod | Puerta de Europa Torre Picasso

Museen:

Museo del PradoMuseo Reina Sofía
Museo Thyssen-Bornemisza Golden Triangle of Art

Minarett? KLAR JA!

minarett

Das Minarett ist ein Teil des Moscheegebäudes. Es ist ein symbolträchtiges Element, das eine Moschee erst vollständig (sichtbar) macht. Von dort aus wird traditionell zum Gebet gerufen. Diese Routine hat in Westeuropa keinen Bestand und wird auch in Zukunft nicht existieren, vor allem nicht in der Schweiz!

Die Abstimmung gegen den Bau von Minaretts in der Schweiz kann nur erstaunen! Warum verbietet man ein architektonisches Bauwerk, das viele schöne Interpretationen hat?

Hagia Sophia, Hassan II. Moschee, Mezquita de Córdoba

Es sei daran erinnert, dass sakrale Bauten nicht selten zu den größten künstlerischen Werken der Menschen zählen!
Aus dieser Perspektive: Schade für die (ganze) Schweiz!

Für die Illustration wurden folgende Bilder benutzt: Casablanca, Cordoba
Danke an: Timor Espallargas & Rienna

1497: Vasco da Gama umsegelt Afrika.

Auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien unternahmen die Portugiesen und Spanier im ausgehenden 15. Jahrhundert abenteuerliche Expeditionen. Indien, das Land der Sehnsüchte musste man erreichen um die hochgeschätzten Gewürze massenweise nach Europa zu verschiffen.

Vasco da Gama gelang am 22. November 1497 die Umsegelung Afrikas. Damit bestätigte sich Portugal als Weltmacht.

(Kolumbus erreichte bereits 1492 die karibischen Inseln, im Glauben Indien westwärts erreicht zu haben)

Vasco da Gama
Entdeckungsreisen

Adieu Jeanne-Claude!

Material mit dem der Reichstag verhüllt wurde

Material mit dem der Reichstag verhüllt wurde

Jeanne-Claude und ihr Partner Christo haben der Welt in besonders auffälige Weise demonstriert, dass Kunst mitten in unserem Alltag stattfindet und dass jeder an ihr teilnehmen kann, ohne sich besonders dafür zu bemühen. Gerade die Verhüllung des Reichstags bescherrte den Deutschen ein besonderes Ereigniss. Das Geschichtsträchtige Gebäude bekam eine Schönheitsmaske, die seine häßlichen Züge kurierte. Die Bürger begreifen es seitdem als  Hort ihrer Demokratie und als Symbol eines wiedervereinten Landes.

Jeanne-Claude und Christo manifestierten eine Kunstform, die vergänglich ist, sich nicht in Museen beheimaten lässt, sondern in der Errinerung lebt. Ein Kunstwerk ist ein Ereigniss, kein Produkt!

Heute muss die Kunstwelt um Jeanne-Claude trauern, sie ist mit 74 Jahren verstorben! In diesem Zusammenhang: Merci Jeanne-Claude et adieu!

Bilder vom Verhüllten  Reichtag auf christojeanneclaude.net
Verhüllter Reichstag
Christo und Jeanne-Claude

Rodin, Opa der modernen Plastik.

Der Denker (1880-1882), Musée Rodin, Paris

Der Denker (1880-1882), Musée Rodin, Paris

Rodin, schwer einzuordnen zu einer Schule oder Stil war die Brücke zwischen der klassisch-akademischen Skulptur und der modernen Plastik. Er eröffnte eine neue Ära im Umgang mit Form und Material. Die vollendete Skulptur erfährt beim ihm eine neue Bedeutung. Sie strebt nach keinem Ideal, sondern nach einem Maximum an Ausdruck.

…einige gerühmte Plastiken: