Wer ist Juan Gris?

Juan Gris war einst ein Rivale von Picasso. Beide eiferten neben Georges Braque um die Prägung des Kubismus. Dadurch entstand eine Kleine Schule des genannten Kunststils, der sich aus der Geschichte der Modernen Kunst nicht wegdenken lässt.

Das Werk von Juan Gris kann man hier kennenlernen!

Gustave Courbet: real, tabulos!

Courbet ist ein Meister der Provokation. Mit seiner ungeduldigen Pinselführung dokumentiert er Gefühle und Stimmungen, frei von allen ideologischen Zwängen, selbstbewusst und sicher. Als einer der Väter des Realismus zeigt er uns, dass dieser Stil sich in erster Linie der Wahrhaftigkeit verpflichtet fühlt: Ein Akt erzählt die Geschichte eines Körpers, Ein Portrait lässt uns in den Menschen hineinschauen und ein Stillleben verliert seine Starre.

Man fragt sich, wer möge sich bei Courbet was abgeguckt haben? Sicher ist, dass sowohl Monet als auch Cézanne und sogar Van Gogh im Werk Courbets gute Vorlagen fanden. Weiterhin gilt Gustave Courbet als Vorläufer des Impressionismus.

Wer sich den großen Meister aus der Nähe betrachten möchte, sollte nach Frankfurt fahren und dort die Ausstellung „COURBET. EIN TRAUM VON DER MODERNE“ besuchen.  Wer es eilig hat kann sich in der Galerie umsehen.

Thilo diktiert…

Nadja Benaissa: Kein Engel!

Der Prozess um Nadja Benaissa hat dem Thema AIDS medial viel Aufmerksamkeit beschert, dafür sollte man der Staatsanwaltschaft aus Darmstadt danken, auch wenn Benaissa seit dem keine Privatsphäre mehr hat.

Eines gilt nach wie vor, zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen. Dies darf kein HIV-Infizierter mehr verdrängen, denn mit dem Auslassen des Outings vor dem Sex begeht dieser sogleich auch eine Straftat, die ihn für mehrere Jahre hinter Gitter bringen kann. Was für ein Dilemma!

Menschen, die keinen Virus in sich tragen sind angehalten sich präventiv zu schützen und vor dem Bumsen ihre Sexualpartner genauer unter die Lupe zu nehmen.

Interessant wird es bleiben, was aus der schönen Nadja wird. wünschenwert wäre es, wenn sie eine Galionsfigur für den Schutz gegen AIDS und für Einsatz von Kondomen werden würde.

Endlich und trotz allem: Christian Wulff ist der Neue!

Herr Wulff mußte viel leiden am Tag seiner Wahl zum Bundespräsidenten. Zu seinem Glück gehört, dass er erst ein frischgebackener 52-Jähriger ist und kein alter Opa. Er konnte das locker durchhalten.

Wir gratulieren Herrn Wulff dazu, dass er bald Gesetze unterschreiben kann und hoffen darauf, dass er viele von denen unterschreibt, die gerecht sind: Auf einen Neustart!

Wir gratulieren natürlich auch zum baldigen Einzug ins Schloss Bellevue: Bonne Chance!

Für die Illustration wurde folgendes Bild von Christian Wulff benutzt.
Danke an WIKIMEDIA-User Pujanak!

Bundespräsident gesucht!

Der Rücktritt von Horst Köhler als Bundespräsidenten muss einen tieferen Grund haben, als dass es sich nur um die fehlende Achtung seines Amtes handelt. Denn Respekt hätte sich Herr Köhler selber verschaffen können. Seine Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr hätte er detailliert erklären müssen, statt sich zu rechtfertigen und in Beleidigung zu flüchten. Horst Köhler hat den Deutschen Soldaten versprochen, für die Anerkennung ihres Einsatzes zu kämpfen, wo es ihm nur möglich ist. und dann? dann hat er seinen Dienst gekündigt! Was wird jetzt aus dem versprechen?

Wenn Herr Köhler sich jetzt – ohne Amt – aus der Diskussion um den Afghanistan-Krieg zurückzieht, dann muss man ihn als das größte „Kriegsopfer“ betrachten, das es bisher zu beklagen gibt. Merkwürdig ist es dann, wenn sich am Verständnis der Bundesregierung – von Krieg und Frieden – nichts ändert. Spätestens jetzt muss der Bundestag den Deutschen Einsatz in Afghanistan neu bewerten!

Nur so könnte man „Weisheit“ in der Entscheidung von Horst Köhler aufspüren!

Deutschlands schönstes Lächeln

Wir freuen uns riesig!

>> Für die Illustration wurde folgendes Bild benutzt!

Verletzungsgefahr: Roland Koch geht!

Für die Illustration wurden folgende Fotos benutzt: Karussel + Adler + Angela Merkel + Roland Koch + Schmetterling

Kann Guido auch Genscher?

Deepwater Horizon 2010

Die Bohrinsel  Deepwater Horizon ist am 22. April 2010 explodiert und im Golf von Mexiko untergegangen. Seit dem strömt das Öl aus dem Meeresboden ungehindert in die Umwelt und bedroht vor allem das einzigartige Mississippi-Flussdelta.

Um das Öl daran zu hindern weiter zu strömen wurden einige Ideen bereits ausprobiert, leider erfolglos. Eine große Enttäuschung!

Für ein Land USA, das in naher Zukunft Kolonien auf dem Mond errichten will um von dort aus Reisen zum Mars zu starten ist diese Katastrophe mehr als nur eine Blamage! Die restlichen  Supermächte scheinen auch ratlos zu sein.

Möge ein Wunder geschehen!